Monatsarchiv für August, 2008

Achtung vor der Gesundheitsreform: 2009 werden Krankenversicherungen für ein Gros der deutschen Versicherten um einiges teurer

Die Beiträge zu den Krankenkassen, egal ob es sich um die private Krankenversicherung (PKV) oder um die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) handelt, werden in diesem Jahr garantiert noch um einiges teurer als noch im vergangenen Jahr. Wer nach einer neuen privaten Krankenversicherung sucht, sollte sich am besten jetzt schon im Großen und Ganzen in Bezug auf die Änderungen Infos einholen, damit er weiß, was auf Grund der kommenden Gesundheitsreform im allen Details auf ihn zu kommen wird. Wie bereits schon vermutet, werden Krankenversicherungen für ein Gros der deutschen Versicherten um einiges teurer sein im kommenden Jahr, das ist leider Gottes die traurige Realität. Denn die monatlichen Beiträge, die man den Krankenkassen für die private Krankenversicherung (PKV) oder auch für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) bezahlen muss, werden zukünftig höher. Das wurde zwar noch nicht im Großen und Ganzen von politischer sowie von offizieller Seite bestätigt, es gibt in der Hinsicht noch keinerlei Aussagen. Aber es deutet alles darauf hin, denn den Krankenversicherungen fehlt gegenwärtig eine Summe von knapp elf Milliarden Euro in den Kassen. Diese Schulden sind auf Grund von nicht gebildeten Rücklagen zu Stande gekommen. Diese Rücklagen sollten eigentlich dafür da sein, um die Renten von ihren Versicherten zu bezahlen. Diese Summe fehlt jetzt, und es entsteht eine große Lücke, die nun von den aktuell Versicherten bezahlt werden muss, weil das Geld sonst nicht abgedeckt werden kann. Traurig, aber wahr: Die Krankenkassen, ganz ob es sich um die private Krankenversicherung (PKV) oder um die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) handelt, müssen sich anstrengen, um auch in den kommenden Jahren ihren Aufgaben nachkommen zu können, keine Frage.

jetzt kommentieren? 25. August 2008

Durch die kommende Reform im Gesundheitsbereich muss man sich einen Wechsel der privaten Krankenversicherung (PKV) genau überlegen

Wer sich überlegt, seine private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln, sollte mal auf jeden Fall im World Wide Web nach einem so genannten PKV Rechner Ausschau halten, das kann man wirklich nur auf jeden Fall empfehlen, das ist gar keine Frage. Vor allen Dingen sollten sich Künstler, besser verdienende Angestellte wie zum Beispiel Akademiker, Beamte, Selbständige und Freiberufler mit so einem Tarifrechner für den Bereich der privaten Krankenversicherungen mal in aller Ruhe und mit der erforderlichen Sorgfalt auseinander setzen, denn so ein PKV Rechner ist ohne jeden Zweifel für diese Personen auf jeden Fall mehr als nur interessant. Mit Hilfe eines PKV Rechners kann man sich einen guten Marktüberblick verschaffen und zudem noch sehr gut und übersichtlich ausführliche Infos und individuelle Angebote einholen, die alle mit dem Gebiet der privaten Krankenversicherung (PKV) auseinander setzen. Eine sehr, sehr gute Hilfe und Unterstützung also, so viel steht auf jeden Fall fest. Ein PKV Rechner überprüft alle privaten Krankenversicherungen mit allen Tarifen, die es auf dem Markt der privaten Krankenversicherung (PKV) so zu finden gibt, und berücksichtigt auch Rezensionen von Fachzeitschriften und Beurteilungen von Experten und Kunden So wird durch einen PKV Rechner definitiv gewährleistet, dass die den Versicherten einen sehr, sehr guten und wichtigen Versicherungsvergleich anstellen können. Privat Versicherte können mit Hilfe eines PKV Rechners auf jeden Fall die Möglichkeit nutzen, eine private Krankenversicherung (PKV) nicht nur mit einer anderen privaten Krankenversicherung (PKV) zu vergleichen, sondern auch zudem die Versicherung direkt online ab zu schließen. Diese Versicherungsvergleiche kann man in der Regel unverbindlich und vor allen Dingen auch zudem komplett kostenfrei nutzen.

jetzt kommentieren? 22. August 2008

Die private Krankenversicherung (PKV) ist modulartig aufgebaut und besteh aus vielen Zusätzen: Aus welchen Leistungen kann man denn genau wählen?

Die Leistungen der privaten Krankenversicherung können durch den Versicherten ganz individuell zusammengestellt werden. Die Leistungen können separat, aber auch kombiniert abgeschlossen werden. Man muss aber darauf achten, was für Tarife bzw. Leistungen sich de facto auch denn lohnen. Es gibt verschiedene Module in dem Bereich der privaten Krankenversicherung. Wer nicht in eine der privaten Krankenversicherung wechseln kann, weil er die Bedingungen für einen Wechsel nicht mit bringt, kann sich durch eine Zusatzversicherung bzw. durch Abschluss eines so genannten Ergänzungstarifs im Rahmen einer so genannten privaten Krankenzusatzversicherung absichern, die verschiedene Leistungen enthalten kann. So gibt es zum Beispiel auch Zusatzversicherungen über Zahnersatz und auch für die Zahnbehandlung sowie für Inlays. Es können aber noch auf vielen weiteren Bereichen Zusatzversicherungen abgeschlossen werden, zum Beispiel für Besuche bei einem Heilpraktiker, für Kosten für Brillen und/oder Kontaktlinsen, für Kurkosten und Massagen oder durch eine Auslandskrankenversicherung, bei der man Leistungen bei Auslandsaufenthalten in Anspruch nehmen kann. Dies sind aber nur einige wenige Zusatzversicherungen, die man in Deutschland abschließen kann, es gibt noch eine Hülle und Fülle weiterer Versicherungen dieser Art zu finden, keine Frage. Die Leistungen der einzelnen Versicherungen sind sehr different und sollten einem gewissenhaften und auch genauen Vergleich unterzogen werden und somit penibel geprüft werden. Auch eine so genannte stationäre Zusatzversicherung gibt es auf dem Markt zu finden. Wer Wert auf eine freie Krankenhauswahl, eine „Stationierung” in einem Ein- oder in einem Zweibettzimmer wünscht und/oder auf eine Behandlung durch den Chefarzt Anspruch erheben möchte, der sollte mal in aller Ruhe überlegen, ob er denn nicht mal eine stationäre Zusatzversicherung abschließen will. Denn bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bekommt man nur die Unterkunft, die Pflege und die Verpflegung erstattet und liegt dann in einem Mehrbettzimmer, und die medizinische Betreuung erfolgt in dem Fall ausschließlich durch die Dienst habenden Ärzte. Daher sollte man zumindest eine Krankentagegeldversicherung abschließen, oder auch über weitere Zusatzversicherungen wie zum Beispiel über eine Versicherung über Krankenhaustagegeld, Kurgeld, ambulante Zusatzversicherungen, oder über einen Zahnersatz Zusatztarif alleine schon mal in aller Ruhe nachdenken.

jetzt kommentieren? 21. August 2008

Prämien einstreichen für die Wissenschaft

Die Gesundheitsreform treibt schon merkwürdige Blüten, bevor sie überhaupt richtig umgesetzt ist. Die eigentliche Idee war ja gewesen, Geld zu sparen, damit die Beiträge möglichst niedrig bleiben und vor allem die Arbeitgeber und die Krankenkassen entlastet werden. Das die Versicherten, jedenfalls die der gesetzlichen Krankenkassen, voraussichtlich nicht nur mehr zahlen werden, sondern auch, und das steht bereits fest, weniger Leistungen für mehr Geld erhalten werden, stört dabei weniger. Eine dieser Maßnahmen, um später die Kosten unter Kontrolle zu bekommen, ist der so genannte Gesundheitsfonds, den viele noch verhindern wollen, was wohl aber nicht gelingen wird. Aus diesem Fonds erhalten alle gesetzlichen Krankenkassen ab nächstem Jahr zentral ihre Mittel nach einem bestimmten Schlüssel. Es gibt umso mehr, je mehr Mitglieder ein Versicherer hat, das ist ja auch nahe liegend. Es nutzt auch, wenn diese möglichst krank sind und auch bleiben, denn dann gibt es nochmal mehr Geld pro Kopf. Über diese Merkwürdigkeit haben wir uns schon ausgelassen; ob sie Sparen hilft, wagt man zu bezweifeln. Der erste Punkt, die Anzahl der Versicherten, scheint ebenfalls kein Anreiz zu sein, besser mit den Mitteln der Versicherten zu wirtschaften. Noch bevor diese Regelung gilt, führt sie ganz im Gegenteil zu deutlichen Mehrausgaben, und zwar kurioserweise zugunsten der Beitragszahler. Die erhalten jetzt von einer der größten Kassen Prämien dafür, wenn sie versprechen wenigstens bis nächstes Jahr die Kasse nicht zu wechseln. Das kann sich für die Versicherten lohnen, da es bis zu zweihundert Euro dafür gibt. Beinahe vier Millionen hat besagte Kasse dafür schon zum Fenster heraus geworfen. Das ist zweifellos noch unsinniger, als Geld in nichtinformierende Mitgliederzeitschriften oder persönliche Geburtstagsanrufe zu stecken, was gerade diese Kasse beispielhaft vormacht. Von einem vernünftigen Umgang mit Beitragsgelder kann bei einem solchen Vorgehen keinen Rede mehr sein. Um Kritik zu umgehen, wird dieses Programm auch noch als wissenschaftliche Studie verkauft. Das heutzutage solche Studien in aller Regel nicht viel mehr Wert sind, als Prognosen des Orakels von Delphi, dürfte vielen bereits aufgegangen sein. Mit so genannten Studien wird aktuell alles mögliche begründet, leider halten die allermeisten wissenschaftlicher Überprüfung keine fünf Minuten Stand. Diese Untersuchung soll, wie gesagt, für beinahe vier Millionen Euro, herausfinden helfen, warum Kunden die Kasse wechseln. Für die Hälfte hätte ich das Ergebnis mit weniger Aufwand herausgefunden, ich verrate es aber erst nach Eingang der Zahlung. ´

jetzt kommentieren? 21. August 2008

Eine Entscheidung (in der Regel) für das ganze Leben: Wer sich als Mitglied in einer privaten Krankenversicherung versichern möchte, sollte im Vorfeld in aller Ruhe die Gegebenheiten und Modalitäten der einzelnen PKV miteinander vergleichen

Besonders, wenn es um präventive Maßnahmen im Feld der Gesundheit geht, muss die Gewährung  der Sicherheit einen definitiven Mittelpunkt in den eigenen Überlegungen darstellen. Man kann sich in Deutschland bei gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen versichern lassen und bekommt von diesen einen Rundumschutz angeboten. Bei einem Abschluss einer Versicherung muss man auch an eine Berufsunfähigkeit (BU) denkendem eine BU kann jeden treffen. Es ist sicherer, zeitig vor zu sorgen und jetzt Geld zu sparen, indem man einen Versicherungsvergleich für Verbraucher zu Rate zieht, über den man mehr Informationen über die privaten Krankenversicherungen bekommen kann. Diesen Vergleich kann man unterschiedlich angehen; ein Vergleich der Versicherungen auf unterschiedliche Art und Weise, denn privaten Krankenversicherungen sind Versicherungsunternehmen und kalkulieren auf eine privatwirtschaftliche Weise, während die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) sich an bestehende Vorschriften bezüglich die Höhe der Beiträge und dem Leistungsumfang zum Beispiel zu halten haben. Die GKV unterliegt den Regelungen unseres deutschen Sozialversicherungs- und Gesundheitssystems und wird durch die Krankenkassen-, Primär- und Ersatzkassen getragen. Private Krankenversicherungen sind Körperschaften des öffentlichen Rechts und werden von privaten Firmen unterhalten. Die PKV müssen wie andere Versicherungsgesellschaften auch das Prinzip der so genannten Rechts- und Finanzaufsicht des Bundesaufsichtsamtes beachten, das im Bereich des Versicherungswesens zum Tragen kommt. Bei privaten Krankenversicherungen greifen die Mechanismen der Marktwirtschaf, was bedeutet, dass die PKV bei jeder zu versichernden Person das persönliche Preis-Leistungsverhältnis bei der Höhe der Beiträge zu Grunde legt, und dass die privaten Krankenversicherung im Vergleich zu ihren „Kollegen” bei der GKV nicht verpflichtet sind, jeden Antragsteller auch auf zu nehmen. Denn die gesetzlichen Krankenversicherungen müssen gemäß des Solidaritätsprinzips jeden Antragsteller aufnehmen. Die Beiträge richten sich nach den Einkünften , und losgelöst von Geschlecht, Vorerkrankungen, Alter und speziellen Risiken können alle Mitglieder der gesetzlichen Kassen von denselben medizinischen Tarifen auf der Grundlage des so genannten Umlageverfahrens profitieren. Die  Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen müssen die bestehenden Kosten abdecken, Mitglieder der GKV besitzen im Fall einer Krankheit auf Grund ihrer Beiträge einen unmittelbaren Anspruch auf Leistungen.

jetzt kommentieren? 06. August 2008

Gesunde Architektur

Ein bislang kaum untersuchter Einflussfaktor für die menschliche Gesundheit ist die architektonische Gestaltung von Gebäuden und ganzen Wohngebieten. Während zwar inzwischen längst in das Bewusstsein der Immobilienbranche und vor allem der Kunden gedrungen ist, dass belastungsfreie Baumaterialien einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit ausüben; schließlich ist man zu Hause oder am Arbeitsplatz eventuellen Giften über lange Zeit ausgesetzt. Ein ganz anderes Thema ist jedoch die Gestaltung von Häusern. Hier gibt es nun erste Erkenntnisse, die darauf schließen lassen, das die Wechselwirkung zwischen Umgebung und Mensch sehr viel stärker ist, als bislang angenommen. Ein schönes anregendes Umfeld scheint deutlich mehr zu sein als ein Luxus für den, der ihn sich leisten kann.Offensichtlich gibt es hier auch beim Menschen noch aktive Instinkte, die eine beinahe automatische Entscheidung treffen, welches Umfeld uns besser zuträglich ist, vorausgesetzt, man hat überhaupt eine Wahl. So muss wohl niemand lange darüber nachdenken, ob er lieber eine Wiese oder eine Mauer sehen würde, wenn er aus dem Fenster sieht. Wer sich für die Wiese entscheidet, was wohl beinahe jeder machen würde, trifft auch gleich noch eine Entscheidung für seine Gesundheit. Tatsächlich ergaben erste systematische Untersuchungen, dass eine schöne Aussicht Patienten schneller genesen lässt und sie auch weniger Medikamente zum Beispiel gegen Schmerzen benötigen als solche, denen ein solcher Anblick verwehrt ist.

Aus dieser Erkenntnis entwickelt sich nun ein neuer Wissenschaftszweig, die so genannte Architekturpsychologie. Sie beschäftigt sich damit, wie die künstliche Umgebung menschliches Verhalten bestimmt. In Amerika haben die Erkenntnisse inzwischen nicht mehr nur Einfluss auf die Planung von Krankenhäusern, sondern auch auf die von gewerblichen Gebäuden oder kompletten Vierteln.

Das Menschen natürlichen Bedürfnissen folgen, wenn sie eine psychologisch belastende Umgebung verlassen, lässt sich seit der Wiedervereinigung gut in den neuen Bundesländern erkennen. Die Abwanderungswelle hat zuerst die öden Plattenbauten entvölkert und werden nun zurück gebaut, was nichts anderes bedeutet als, sie werden abgerissen.

Die Einzelheiten, warum Menschen die eine Architektur mögen, die andere aber nicht, sind noch nicht endgültig erforscht. Klar ist aber zum Beispiel, das zu große Enge Menschen belastet. So sind dicht an dicht nebeneinander gesetzte Reihenhäuser schon problematisch, da ein Wohlfühlabstand zum Nachbarn fehlt. Baut man sie versetzt voneinander, gewinnt jeder Bewohner ein Stück psychologischen Abstand zu den anderen.

jetzt kommentieren? 05. August 2008

Armut ist ungesund

Was man in Drittweltländern sicher ohne weiteren Nachweis vermutet hätte, trifft leider auch auf die Situation in Deutschland zu. Wer hierzulande arm ist, muss gleichzeitig auch unter schlechteren Umweltbedingungen leben. Arm hier und arm in Afrika sind natürlich zwei Zustände ganz unterschiedlicher Art. Während man in den ärmsten Ländern der Welt als armer Mensch täglich ums Überleben kämpfen muss, der Zugang zu grundlegenden Dingen wie Nahrung und Wasser oder Wohnraum zu einem existenziellen Problem wird, ist die Lage für Menschen in unseren Breitengraden, die per Definition als arm gelten, zwar nicht ganz so dramatisch. Hunger ist ein wirkliches Ausnahmephänomen, auch wenn es auch in Deutschland immer mehr Menschen, besonders solche mit Kindern gibt, die sich dem Hunger nur durch die Entgegennahme von Almosen etwa bei den Tafeln entziehen können. Die so genannte Grundsicherung, auch als Harz IV  bekannt, genügt nur theoretisch, um das Leben angemessen zu bestreiten. Selbst wer nur einen Minikredit laufen hatte, als er in diese Bedürftigkeitsfalle geriet, ist mit den dreihundertneunundvierzig Euro im Monat pro erwachsenen Person schnell mit seinem Geld am Ende,  bevor es auch der Monat ist.Auch was Wohnraum angeht, ist die Auswahl dann nicht mehr besonders groß. Grundsätzlich ergab eine Untersuchung zu diesem Thema, dass Menschen, je weniger Geld sie zur Verfügung haben, in jeweils stärker umweltbelasteten Wohnsituationen zu Hause sind. Dazu gehören Hauptverkehrsstraßen und ähnliches, die eine hohe Belastung mit Abgasen und Lärm für die Anwohner zur Folge haben. Wer als Kind in einer solchen Umgebung auf wächst, hat schon von vorne herein schlechtere Karten, als der Nachwuchs finanziell besser gestellter Familien.

Dies setzt sich fort bei möglichen Freizeitbeschäftigungen, die mit wenig oder gar keinem Geld häufig zu Hause oder in wenig attraktiven Vierteln mit wenig Grünflächen stattfindet.

Entsprechend sind die Erkrankungen bei verschiedenen sozialen Schichten unterschiedlich ausgeprägt. Arme Menschen haben ein wesentlich höheres Risiko für Atemwegserkrankungen oder Herzprobleme. Die Lärmbelastung führt zu Beeinträchtigungen des Schlafes.

jetzt kommentieren? 04. August 2008

Gesund durch den Sommer – so trotz man der Hitze

Endlich ist Sommer und das Leben verlagert sich zunehmend nach draußen, egal ob Straßencafe oder Strandbad, es gibt viele Ort an denen man es bei hohen Temperaturen gut aushalten kann, wenn man gerade das Glück hat, nicht arbeiten zu müssen. Allerdings verträgt nicht jedermann so hohe Temperaturen gleich gut. Gerade ältere Menschen oder solche mit Kreislaufproblemen leiden unter der Hitze, die zu vielfältigen Beschwerden führen kann. Beispielsweise müssen Patienten, die blutdrucksenkende Mittel einnehmen, jetzt besonders vorsichtig sein, da hohe Außentemperaturen bereits zur Senkung des Blutdrucks führen. Wer jetzt seine Medikamente nicht vom Arzt anpassen lässt, setzt sich Gefahren aus.Der Körper selbst kann sich recht gut gegen Überhitzung zur Wehr setzen. Das Schwitzen ist eine Strategie, um den Organismus abzukühlen. Das verdunstende Wasser kühlt den Körper ab. Da beim Schwitzen jedoch nicht nur reines Wasser aus dem Körper ausgeschieden wird, sondern auch lebenswichtige Salze, muss man beides regelmäßig ersetzen, will man sich nicht der Gefahr eines Kreislaufzusammenbruches aussetzen will. Ein solcher droht, wenn das Gehirn nicht ausreichend durchblutet wird. Daher muss man die bis zu drei Liter Flüssigkeit, die man an heißen Tagen verlieren kann, wieder zu sich nehmen. Auch wenn sie im Sommer besonders gut schmecken und scheinbar besonders erfrischend sind, bewirken sehr kalte Getränke gerade nicht, dass der Körper sich abkühlt, sondern ganz im Gegenteil. Nimmt man eiskalte Dinge zu sich, muss der Körper sie so zu sagen auf Betriebstemperatur bringen, also zusätzliche Wärme erzeugen. Nicht umsonst trinkt man in Ländern mit besonders heißem Klima bevorzugt warme Getränke, die den Körper nicht noch zusätzlich belasten. Den Salzhaushalt kann man beispielsweise mit einer warmen Suppe gut ersetzen.

Sport sollte man bei solchen Außentemperaturen generell vermeiden, da der Körper dadurch erheblich in Mitleidenschaft gezogen wird. Wenn überhaupt, kommen nur leichte, wenig anstrengende Aktivitäten in Betracht. Wer es nicht lassen kann, sollte frühmorgens oder spätabends seinem Bewegungsdrang nachgehen, wenn es im Verhältnis noch kühl draußen ist.

jetzt kommentieren? 01. August 2008

Elektronische Krankenkassenkarte scheinbar erwünscht

Die elektronische Krankenkassenkarte soll künftig nicht nur als Nachweis einer Krankenversicherung dienen, wie es das bisherige Mitgliedskärtchen der gesetzlichen Kassen. Vielmehr soll sie in ihrer endgültigen Form, in der sie nach einer Testphase zur Verwendung kommen soll, nicht nur als komplette Krankenakte dienen, in der alle Befunde gespeichert werden, sondern sogar als Träger von Rezepten und Medikamentationshinweisen. Die Pläne zur Einführung sind zum Teil auf heftige Kritik von Datenschützern gestoßen, die vielfältige Gefahren dies Missbrauchs sehen, wenn eine derartige Vielfalt sensibler personenbezogener Daten auf einer solchen Karte zusammengefasst werden. Es stellt sich dabei nicht nur die Frage was bei Verlust der Karte geschehen könnte, wenn Unbefugte an die Daten kommen, sondern auch, wer berechtigt sein soll, sie zu lesen.

Um der Kritik zu begegnen, hat ein großer Krankenkassenverband einen Untersuchung in Auftrag gegeben, wie die Betroffenen Versicherten zu diesen Plänen stehen. Das Ergebnis fällt dabei überraschend eindeutig zugunsten der Karte aus. Noch mehr überrascht, das dreiviertel der Befragten nicht nur nichts gegen die Einführung der so genannten Basiskarte hat, die im wesentlichen die mit ihrer Funktion die bisherigen Ausweise ersetzt, sondern sie am liebsten sofort die Vollversion der eGK hätten.

In einer ersten Testphase wurde in ausgewählten Gebieten einen abgespeckte Version ausprobiert, um erste Praxiserfahrungen sammeln zu können. Scheinbar genügt dies den Versicherten jedoch nicht.

Allerdings hat ein fast ebenso hoher Anteil der Befragten auch Sicherheitsbedenken gegen die Vollversion. Wäre die Sicherheit garantiert, hätten die meisten nichts dagegen, wenn sich auf der Karte sensible persönliche Daten befänden. Die Kassen wollen nun noch mehr Aufklärungsarbeit für die eGK betreiben und herausstellen, wie sicher Daten dort vor fremdem Zugriff aufgehoben sind.

Erstaunlicherweise hat nicht die jüngere Generation die bisherige Diskussion intensiv verfolgt, sondern am bekanntesten ist dieses neuen Instrument den Versicherten zwischen vierzig und sechzig. Eine Speicherung von Notfalldaten begrüßen allerdings ebenfalls fast dreiviertel der Mitglieder, während es bei den anderen möglichen Funktionen keine klare Aussage gibt.

jetzt kommentieren? 01. August 2008