Lohnt sich ein Wechsel zur Privaten?
17.Juni 2008
Steigende Beiträge zur gesetzlichen Versicherung lassen in vielen Mitgliedern den Zweifel aufkommen, ob es nicht effizienter ist, einen Wechsel in die private Krankenversicherung zu vollziehen.Insbesondere derjenige, der freiwillig gesetzlich versichert ist, stellt sich diese Frage.
Hinzu kommt, dass die Kassen ab Januar 2009 einen einheitlichen Beitrag angekündigt haben. Der Gesetzgeber will sich aller Voraussicht nach im November 2008 zu genauen Zahlen äußern. Dann wird ein enormer Konkurrenzdruck auf den einzelnen Kassen liegen, zumal mit vielen „Flüchtlingen” gerechnet werden muss.
Freiwillig gesetzlich Versicherte zeigen also immer weniger Bereitschaft, ihre hohen Versicherungsbeiträge zu entrichten, die sich an der Höhe ihres Einkommens orientieren. Wer über einen Wechsel nachdenkt, kann unter Umständen enorm einsparen und verfügt unterm Strich endlich wieder über ein höheres Einkommen.
Doch wer wechseln will, sollte genau hinsehen, bevor man einer bestimmten privaten Versicherung den Vorzug gibt. Schließlich sollen nicht nur die Monatsbeiträge günstig ausfallen, sondern das Leistungsangebot muss den individuellen Anforderungen entsprechen.
Das große Tarifangebot erschwert vielen Suchenden eine Entscheidung und eingehende Vergleiche dürfen da auf keinen Fall fehlen.
Wer sich hierbei unsicher fühlt, kann auch einen unabhängigen Versicherungsexperten hinzu ziehen, der nach einem günstigen Tarif sucht, der maßgeschneidert auf die Anforderungen des Verbrauchers zugeschnitten ist.
Versicherungsvermittler konnten schon vielen Kunden weiter helfen, den geeigneten Versicherer zu finden.
Schon ab dem 1. Januar 2009 besteht die Chance, in den Basistarif einer privaten Versicherung zu wechseln und auch die Möglichkeit, einen Teil der Altersrückstellungen können dann „gerettet” werden.
Das Privileg, privat versichert zu sein, hat heute nach wie vor Gültigkeit, denn das Leistungsspektrum ist im Gegensatz zu den gesetzlichen Kassen weitaus größer. Angepasst an den jeweiligen Tarif kann der Versicherte den Leistungsumfang selber beeinflussen, was sich natürlich auch auf die Beitragshöhe nieder schlägt. Wer einen erweiterten Schutz verlangt, muss grundsätzlich mehr berappen. Dafür steht dem Versicherten, der einen exklusiven Schutz hat die Möglichkeit zur Verfügung, bei einer stationären Behandlung nicht nur vom dem Arzt behandelt zu werden, der gerade Dienst hat, sondern der Chef selber wird die Behandlung übernehmen. Dieser Vorzug und noch viele andere tragen dazu bei, dass sich immer mehr Kassenmitglieder um eine Aufnahme in die Private bemühen.
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